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Ab 15 Uhr

deutsch russische Begegnung im Klang

Olga Kranich singt Lieder von Franz Schubert und russischen Komponisten. Sie
wird begleitet vom Pianisten Peter Novizkij vor dem Studio „Orpheus“.
Parallel dazu gibt es einen Informationsstand über Kindertagespflege auf dem „Klangenberg“.

Um 17 Uhr entführen Andreas Delor und Olga Kranich den Zuhörer auf eine spannende

"Atlantis und zurück“

– eine Sinfonie in Form einer musikalischen Zeitreise –

von Andreas Delor mit Andreas Delor und Olga Kranich
Olga und ich spielen eine SINFONIE, die in der musikalischen Gegenwart beginnt und
sukzessive immer tiefer in die Vergangenheit steigt bis in die ferne Urzeit von ATLANTIS –
und dann den ganzen Weg wieder zurück bis in die Gegenwart. Die einzelnen Abschnitte sind alle
improvisiert, es ist diesmal aber insgesamt eine streng ausgeführte KOMPOSITION.
Im Gegensatz zu unseren Freien Improvosationen, die ganz aus dem KLANG leben, kommen hier viel
stärker wieder die MELODIE und der
RHYTHMUS zu ihrem Recht: sie hat einen völlig anderen Charakter als jene.
An dieser Sinfonie arbeite ich – in immer anderen Variationen – seit Ende der Siebziger
Jahre; sie ist etwas über Jahrzehnte Gewachsenes und Gereiftes, war auch
der Haupt-Inhalt meines von Mitte der 80er bis Mitte der 90er Jahre
existierenden Experimental-Ensembles (ein Mitspieler dieses Ensembles war damals
Yoshiaki Kitazume, der „dritte Mann“ unsereres Konzertes: „Intuitiven Musik“ kurz
vor den Sommerferien auf dem Klangenberg) – aber auch vorher und hinterher habe ich
immer weiter daran gearbeitet. Und das, ohne dass eine feste Partitur davon
existiert, denn ich habe sie in hundert verschiedenen Formen, Instrumentierungen und
Besetzungen aufgeführt. Sehr froh bin ich, dass meine Mitspielerin Olga so wunderbar
darein einsteigen konnte, sonst wäre es gar nicht möglich gewesen, sie in Langenberg so schnell auf die
(Natur-)Bühne zu bringen. „Zufällig“ beschäftige ich mich parallel dazu ebensolange wissenschaftlich und seit
vier Jahren mithilfe HELLSICHTIGER Menschen intensivst mit Atlantis; aus dieser Arbeit
sind bereits 4 Bände zur Atlantis-Geschichte erschienen, weitere werden
folgen. Meine musikalische kann man aber „völlig unabhängig“ von meiner
wissenschaftlich/hellsichtigen Atlantis-Arbeit sehen; sie fühlt sich auch völlig anders an als diese.
Wie alle unsere Klangenberg-Konzerte ist auch dieses wieder als MUSIKALISCHES FEST und
MENSCHLICHE BEGEGNUNG angelegt; wer's noch nicht gemerkt hat: es ist hier
langsam eine kleine „KÜNSTLERISCHE GEMEINSCHAFT“ am Wachsen – die wollen wir tunlichst
weiter pflegen und freuen uns wie immer auf eine rege Beteiligung.


Andreas Delor